| Technik |
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Die Verwendung von Autogas in Verbrennungsmotoren ist im Prinzip nichts Neues. Mittlerweile kann die
Autogastechnik auf über 35 Jahre Erfahrung zurückblicken und es steht daher eine hochentwickelte
Antriebstechnik zur Verfügung. Nikolaus August Otto erfand den ersten Viertakt-Verbrennungsmotor, der
bereits mit Gas betrieben wurde. Bezüglich der Kraftstoffversorgung unterscheidet man zwischen monovalenten Fahrzeugen, die ausschließlich mit Flüssiggas fahren, und bivalenten Fahrzeugen, die neben dem Gastank den ursprünglichen Benzintank noch besitzen und somit beide Kraftstoffarten nutzen können. Fahrzeuge mit Otto-Motoren lassen sich nachträglich problemlos umrüsten. Per Knopfdruck eines eingebauten Schalters am Armaturenbrett kann bei einem bivalenten Antrieb auch während der Fahrt von Autogas- auf Benzinbetrieb umgeschaltet werden. Die speziellen Autogastanks ( 40 - 160 l )sind z.B. in der Reserveradmulde im Kofferraum oder als Unterflurtanks montiert. Der tüvgeprüfte Gastank ist aus dickem Stahl und wird in Ring- und Zylinderform zum Einbau angeboten. Das Tanken von Autogas ist ebenso einfach wie das Tanken von Benzin und erfolgt in flüssiger Form. Einen unzulässigen Druckaufbau verhindert eine Sicherheitsarmatur und ein Füll-Stopp gegen das Überfüllen des Tankes. Das Gas wird im flüssigem Zustand in den Motorraum geleitet und von einem Verdampfer-Druckregler in den gasförmigen Zustand umgewandelt. Er reguliert und steuert die Menge und den Druck des Gases, das in den Ansaugkrümmer gespritzt wird. |